24 | 09 | 2017

Fachdienst Rettungsboote

Fachdienst Rettungsboote

Schnelle Hilfe erfordert schnelle Boote

So mancher Boots-Fan ärgert sich über die Wasserwacht, wenn sie mit schnellen Rettungsbooten über Gewässer flitzt, auf denen Motorboote allgemein verboten sind: "Die dürfen - warum ich nicht?" Die Wasserwacht freilich fährt nicht zum Vergnügen. Es geht um schnelle Rettung von Verunglückten weitab vom Ufer. Segler etwa, die im Sturm gekentert sind, können nicht auf Hilfe mit dem Ruderboot warten. Die Ausbildung zum Motorbootführer umfaßt 28 Theorie und 10 Praxisstunden. Die Praxis beginnt meist auf einem ruhigen Gewässer z.B. dem Wasserübungsplatz der Pioniere in Ingolstadt. Nachdem man sich an das Boot gewöhnt hat geht es weiter auf der Donau mit verschiedenen Übungen wie z.B. das An- und Ablegen, wenden auf engstem Raum und bergen eines Verunglückten. Parallel zur Praxis werden Theoriestunden durchgeführt. Hier wird unter anderem Nautik, Seefahrtsregeln, Verkehrszeichen und die Wasserrettung unterrichtet. Zur Abwechslung gibt es dann noch Knotenkunde wo ca. 10 verschiedene Knoten wie z.B. Palstek, Slipstek, Kreuzknoten, Achterknoten gelehrt werden. Zur Zeit hat die OG Neuburg 15 vollausgebildete Motorbootführer.
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